GefĂĽhrte Safaris

Namibias SĂĽden 12 Tage

Willkommen in Afrika!  Sie werden am internationalen Flughafen Windhoek empfangen. Gemeinsam erkunden wir später die namibische Hauptstadt: Das pulsierende moderne Windhoek, die Spuren der deutschen Kolonialzeit und das „afrikanische“ Windhoek, den Stadtteil Katutura. Sie verbringen die Nacht in einer freundlichen Pension in Windhoek.

Wir brechen auf zur Safari! Direkt hinter der Hauptstadt beginnt das afrikanische Buschland. Durch das hügelige Khomas Hochland – wie Windhoek selbst fast 2000 Meter hoch – erreichen wir einen der spektakulärsten Pässe des südlichen Afrika. Unser Ziel ist eine in die Landschaft eingepasste Lodge in der Nähe des Spreetshoogte Passes.

Im Miniort Solitaire gönnen wir uns einen legendären Apfelkuchen.  Frisch gestärkt beziehen wir unser Quartier, nicht weit vom Eingang des Namib-Naukluft-Parkes am Tsauchab-Revier gelegen. Einige Antilopen und andere Wildtiere haben wir in diesen ersten Tagen bereits entdeckt. Am Nachmittag können wir erste DĂĽnen erklimmen und den malerischen Sesriem Canyon erkunden.

Die Nacht ist kurz – wir sind froh, dass unsere Lodge nicht weit vom Parkeingang entfernt liegt. Zum Sonnenaufgang wird der Park geöffnet, und wir fahren zum Sossusvlei. Hier endet der Tsauchab in einem Dünenmeer. Wir besuchen das Dead Vlei mit seinen Kameldornskeletten und das Sossusvlei, den trockenen Salzsee am Fusse einer der höchsten Dünen der Welt. Am Nachmittag verlassen wir den Park und erreichen eine Gästefarm, eine rustikale Oase nach dem Wüsten-Erlebnis in den Riesendünen.

Der SĂĽden der Namib hat einen ganz  eigenen Charme. Wie fahren ĂĽber schier endlos weite Flächen, die in der Ferne von DĂĽnen und Bergen begrenzt werden. Das braune Gras wiegt sich im WĂĽstenwind. Die Landschaft wird immer unwirtlicher. Hinter Aus staunen wir, wie die wilden Pferde der Namib in dieser Ă–dnis ĂĽberleben. Vorbei am Ort Grasplatz – hier gibt es weder Gras noch einen Ort – erreichen wir die felsige AtlantikkĂĽste und LĂĽderitzbucht. Hoch ĂĽber dem Meer ist eine nette Pension unsere Heimat fĂĽr die beiden kommenden Nächte.

Heute lebt Lüderitzbucht vom Fisch. Die große Zeit der kleinen Stadt aber verbindet sich – mit Diamanten. Mit einem einheimischen Experten und dem Allrad-Wagen starten wir zur Expedition, zum Tagesausflug in das Diamanten-Sperr-Gebiet. Wir entdecken verwunschene Geisterstädte und Wunder der Natur.

Am Vormittag besuchen wir die Vorzeige-Geisterstadt Kolmanskuppe. Hier hatte der Sand schon fast über die Baukunst der Kolonialzeit gesiegt. Doch einige Häuser der alten Zeit sind heute frei geschaufelt – wir blicken durch ein Zeitfenster tief in die deutsche Kolonialzeit der vorletzten Jahrhundertwende. Wo die Sandwüste aufhört und Steine und Felsen beginnen, verbringen wir die Nacht – in einer Lodge am Rand der Wüste.

Heute brechen wir früh auf. Unser Ziel ist eines der größten Naturwunder des gesamten südlichen Afrika. Der Fischfluss und geologische Verschiebungen haben hier eine Schlucht geformt, wie sie auf der Welt nur mit dem Grand Canyon in Amerika zu vergleichen ist. Diesen Fish River Canyon aber müssen wir nicht mit tausenden Touristen aus aller Welt teilen. Wir residieren exklusiv in einer privaten Lodge an der Westseite der Schlucht. Unsere Bungalows liegen nur wenige Meter vom Abgrund entfernt, genau wie der Swimming Pool und die große Veranda des Haupthauses. Den Sonnenuntergang erleben wir ganz privat auf der Terrasse der kleinen Bungalows, oder gemeinsam auf der Veranda der Lodge, aber immer mit einem unvergleichlichen Blick tief in den Fish River Canyon.

Wer möchte, den lädt die Lodge ein zu einer spektakulären Allrad-Exkursion. Über eine halsbrecherische (aber sichere) Fahrspur, von den Lodge-mitarbeitern in mühevoller Handarbeit angelegt, bringt Sie der Geländewagen bis ganz hinunter zum Fluss. Und mit ganz viel Glück – findet sich hier sogar noch ein bisschen Wasser. Am späten Nachmittag erreichen wir den Köcherbaumwald – gerade rechtzeitig für den vielleicht romantischsten Sonnenuntergang unserer Safari.

 

Zwei Wüsten prägen Namibia. Die Namib haben wir bereits kennen gelernt. Heute erleben wir die Kalahari. Wir fahren durch und über feststehende rötliche Dünen, meist mit viel Gras, einzelnen Büschen und kleinen Bäumen bewachsen. Unsere Lodge liegt in dieser sanften Landschaft. Auf dem weitläufigen Farmgelände machen wir zum Sonnenuntergang eine Rundfahrt mit dem Allrad-Wagen. Mit etwas Glück sehen wir dabei viele Antilopen und vielleicht sogar Giraffen.

 

Weiter durch den Kalaharisand erreichen wir Windhoek. Der erste Teil unserer Namibia-Safari geht zu Ende. In einer kleinen Lodge-Pension auĂźerhalb der Stadt klingt der Abend aus. In gemĂĽtlicher Runde sitzen wir bei den deutschen Namibiern Angela und Harald im Gastraum zusammen, bei einem guten Wein oder einem nach deutschem Reinheitsgebot gebrauten namibischen Bier.

 

Wer mit Air Namibia angereist ist und nun nach Hause fährt: Der Tag bleibt noch, Souvenirs in Windhoek zu kaufen, zu bummeln und zu shoppen – oder in aller Ruhe in der Lodge-Pension am Pool auf die Safari zurückzublicken.

Wer weiter mit uns zur Safari in den Norden reist, der steigt am „2. Tag“ der Norden-Tour ein.

Namibias Norden 12 Tage

Willkommen in Afrika!  Sie werden am internationalen Flughafen Windhoek empfangen. Gemeinsam erkunden wir später die namibische Hauptstadt: Das pulsierende moderne Windhoek, die Spuren der deutschen Kolonialzeit und das „afrikanische“ Windhoek, den Stadtteil Katutura.  Sie verbringen die Nacht in einer freundlichen Pension in Windhoek.

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste. Im zweiten Weltkrieg haben sich zwei deutsche Geologen auf eine Robinsonade in die Namib begeben. Wir machen uns heute auf die Spur von Henno Martin und Hermann Korn. Unser Ziel ist eine von deutsch-sprachigen Namibiern geführte Farm hart am Rand der lebensfeindlichen Namibfläche. Wir erkunden die weitläufige Farm in einer abenteuerlichen Fahrt mit dem Allrad-Wagen. Der Farmer zeigt uns Tiere und Pflanzen seiner Heimat, und wir entdecken einen historischen Platz, den Henno-Martin-Shelter. Selten ist Geschichts- und Naturkunde-Unterricht derart spannend wie hier.

Wir schauen in die Mondlandschaft – die ihren Namen völlig zurecht trägt – und staunen über die älteste Pflanze der Welt, die Welwitschia Mirabilis. Nach zwei Tagen in der trockenen Ödnis der Wüste begeistert uns die „deutscheste Kleinstadt außerhalb Europas“, das pittoreske Swakopmund am Atlantik. Von unserer kleinen Pension ist es nur ein guter Steinwurf bis zum Meer. Hier bleiben wir für drei Nächte.

 

Die kleine Stadt bietet das große Füllhorn an Möglichkeiten. Wer will, der startet heute zu einer Meeres-Safari. Mit einem kleinen Boot fahren wir mitten unter Robben. Wenn wir Glück haben, spielen Delfine mit unserem Motorboot, wir sehen Flamingos und Pelikane und genießen den Reichtum an Leben bei „namibian coffee“, einer maritimen Spezialität.

Die „big five“ kennt jeder. Heute macht sich, wer will, auf zu einer Safari nach den „little five.“ Mit dem Geländewagen starten wir in die Dünenwelt der Namib und erleben, wie in den nur scheinbar toten Sand reges Leben herrscht. Wir staunen über eine weiße Spinne, die die Düne hinab rollt und wie das Chamäleon mit der Zunge kleine schwarze Käfer fängt.

Der Sand der Namib gilt nach aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen als der älteste der Welt. Dennoch verlassen wir die Dünen und tauchen ein in das Farbenspiel des Erongo-Gebirges. Wir besuchen die bekannten Felsformationen von „Bull’s Party“ und können bei einem Spaziergang eine offene Höhle besuchen.

Von der kleinen Lodge im Erongo-Gebirge fahren wir nach Norden. Unsere Lodge liegt hoch auf einem Felsen, mit spektakulären Blicken – nicht weit entfernt vom „Fingerklip“, einer ungewöhnlichen Statue, von Wind und Wasser über Jahrtausende geschaffen.

Ins Reich der wilden Tiere: Heute nun erreichen wir den Etosha Nationalpark mit seinem Tierreichtum. Elefanten, Nashörner, Löwen, Geparden, Antilopen – alle sind in dem Gebiet so groß wie die Schweiz in großer Zahl vorhanden. Aber: Das wilde Tier lebt gern versteckt – wir gehen auf Safari. Die Nacht verbringen wir in einer Lodge am südlichen Parkeingang.

Ein ganzer Tag im Tierparadies: Von Wasserloch zu Wasserloch fahren wir durch den Nationalpark, den wilden Tieren auf der Spur. Die Nacht verbringen wir in einer Lodge am Osteingang des Etosha Nationalparks.

Der Vormittag bietet uns noch einmal die Möglichkeit, einige Wasserlöcher und interessante Plätze in Etosha anzusteuern. Am Nachmittag kommen wir zurück ins Farmland Namibias. Die Nacht verbringen wir in einer Pension in der Minenstadt Tsumeb.

Von was lebt eigentlich ein Farmer in Afrika? Wir fahren durch das zentrale Farmland und besuchen eine deutschsprachige Farm in der Nähe von Omaruru. Wir erleben das Farmleben hautnah, in einer spektakulären Landschaft.

Zurück nach Windhoek. Die letzte Nacht verbringen wir im Trans Kalahari Inn, wenige Kilomter außerhalb der Landeshauptstadt. Unsere inzwischen zur Gemeinschaft zusammen gewachsene Gruppe überlegt, welche Ziele in Namibia wir im nächsten Jahr besuchen werden!